Der Rimmer – Aufrecht gehen ohne Rückgrat


Der Rimmer ist eigentlich zu bedauern, wenn man bedenkt, wo er da hineingeheiratet hat – aber vielleicht passte er da ja auch genau rein, dazu gibt es viele Sichtweisen. Seine Frau brachte das Geld bzw. den Grund mit, er war nur ein einfacher Handwerker (an sich nichts Schlechtes!), versuchte aber wie viele von dieser Art auf dem Dorf immer, irgendetwas darzustellen.
Das andere Mitbringsel seiner Frau war ihre Schwester, die bekannte Amelie.

In seiner Umgebung ist er auch als „der Kies-Diktator“ bekannt, weil er, wie so viele auf dem Land, fast täglich seine Umgebung mit dem Laubbläser beglückte und nur wenig Wichtigeres kannte, als seinen Kies schön glatt und von Grün frei zu halten – was sollen denn sonst die Nachbarn denken?
Die denken sich viel, aber vermutlich nicht nur Vorteilhaftes. Zunächst muss man ihm jedoch eines zugestehen: Er beherrscht das Kunststück, auch ohne Rückgrat irgendwie aufrecht gehen zu können – also äusserlich!
Wie seine Nachbarn darauf kommen? Eine kleine Auswahl beinhaltet z. B. sein Verhalten auf Feiern, aber nur die, die er ohne seine Frau besucht. Gern geht er dann über das übliche Geschleime hinaus und es kommt ihm da schon mal die Hand aus, die landet dann merkwürdigerweise oft bei nett anzusehenden Frauen.
Das scheint der Rimmer wegen der bekannten Wiederholungen für normal zu halten, er ist also doch noch nicht ganz in diesem Jahrhundert angekommen.
(Datum, Ort und Namen von Betroffenen sind übrigens bekannt!)
Ein weiteres nicht zeitgemäßes Talent zeigt er auch, wenn es darum geht, seinen eigenen Vorteil oder den der Sippe zu wahren, sei es auch noch so hinterfotzig.

Wirklich sehr interessant, wer hier im Ort so alles einen Ehrentitel bekommt.
Heißt das, man kennt ihn nicht so gut (in diesem Dorf???) oder ist das ein Zeichen der Unterstützung seines Verhaltens? Das schauen wir uns später auch noch genauer an!

Zurück zu seiner Sippe … Er ist ja mit der Schwester der Amelie verheiratet und hat in einem schwachen Moment mal die familienintern gehandelte Diagnose für Amelies sehr spezielles Verhalten ausgeplaudert – ausdrücklich: Das ist nicht unsere Bewertung, sondern nur aus dem engsten Umfeld der Amelie zitiert!
Der Rimmer sagte jedenfalls, sie hätte nach Meinung seiner Familie eine „dissoziale Persönlichkeitsstörung“, uns bisher unbekannt, aber wir haben bei Wikipedia diese Beschreibung gefunden:

„Charakteristisch ist eine geringe Handlungskontrolle, hauptsächlich aufgrund starker Impulsivität. Die fehlende Handlungskontrolle ist der Person selbst kaum bewusst. Die gemütsmäßige Beteiligung ist hier hoch; unter anderem sind Wut und Ärger fast immer zu finden. Handlungen von anderen werden ähnlich wie bei der paranoiden Persönlichkeitsstörung vorschnell als negativ, zum Beispiel als Bedrohung oder Provokation gedeutet, und es wird, kombiniert mit geringer Frustrationstoleranz, dementsprechend aggressiv reagiert.“

Und noch einmal: Nicht unsere Diagnose, es ist ein Zitat!
Weshalb es aber trotz der bei vielen herrschenden Vorbehalte gegen das, was der Rimmer so erzählt, erwähnt wird? Weil wir bei unserer Überprüfung mehrere Nachbarn gefunden haben, die genau dieses Verhalten der Amelie bestätigten!

Aber zurück zum Rimmer. Er ist vertraut mit dem Streit, den die Amelie mit dem Käufer ihres Grundstücks angezettelt hat – und lehnt sich trotz besseren Wissens (siehe „seine“ Diagnose) gern zurück, weil er erst einmal schaut, was die Amelie als irrlichternder Teil der Familie für seine Interessen herausboxt.
Zuerst interessiert ihn natürlich das Problem der Ableitung auch seines Wassers, das die Amelie per Klage dem Käufer des Grundstücks unter ihr andrehen möchte. Das besondere Interesse des Rimmers entsteht dadurch, dass das die Privatstraße herunterlaufende streitgegenständliche Wasser zu ca. 80 % von seinen Grundstücken kommt und er natürlich in christlicher Tradition dafür keinen Cent bezahlen will. UND das Wasser läuft nur deswegen die Straße runter weil er ca. 1990 eine Mauer gebaut hat, die dem Wasser den alten Abfluss versperrt und nach unten umleitet.
Da freuen sich aber sicher die beiden Kinder, an die er vor kurzem seine Grundstücke und damit die Verantwortung “abgetreten hat! Einige fragen sich: ist das Timing Zufall oder Absicht?

Er wurde mit Nachweisen zum Ursprung des Wassers ausdrücklich gefragt ob er zur Lösung des Wasserproblems beitragen will, was er mehrfach verneinte. Irgendwie war die Begründung typisch: “…aus seiner Sicht ist alles in Ordnung…”.

Stattdessen unterstützt er Amelie nach Kräften mit wahrheitswidrigen Zeugenaussagen vor Gericht, deren Dummdreistigkeit noch in kommenden Texten vertieft wird.

Aber es gibt noch einen zweiten Klagepunkt, den die Amelie als der von der Familie (aus)gehaltene Kettenhund für ihn ausfechten soll:
Die Amelie hat z. B. gegen ihre Pflicht verstoßen, alle Lasten des von ihr verkauften Grundstücks zu benennen.
So fand der Käufer später von der Amelie verschwiegene Entwässerungsleitungen in seinem Boden, die benutzt werden.
Es folgt, was der Rimmer vermutlich unter Bauernschläue versteht:

  1. Versuch einer Klärung
    Da der Rimmer schon seit Jahrzehnten direkt oberhalb der Amelie wohnt, wurde er natürlich schon früh vom Käufer des untersten Grundstücks befragt, ob er etwas von den Leitungen weiß – was er sofort und strikt verneinte.
  2. Versuch
    Im Rahmen des Rechtsstreits mit der Amelie hat „der Nachbar“ Jahre später eine Kamera in den mitgekauften Schacht gehängt, in dem die beiden verheimlichten Leitungen sichtbar sind, und nachdem Wasser aus beiden Leitungen kam, wurde der Rimmer noch einmal anhand der Fotos gefragt, ob er wüsste, wo sie herkommen und wem sie gehören – Antwort: Er weiß es nicht, muss er mal schauen.
  3. Versuch
    Die nächste lange Bedenkzeit hatte auf erneute Nachfrage nach den Eigentumsverhältnissen das Ergebnis, dass möglicherweise der Opa damals, bevor als erster der Sippe der Rimmer sein Haus gebaut hat, eventuell die Leitungen verlegt hat, aber Genaueres weiß er nicht.

Großes Finale
Man kann sich die Überraschung vorstellen, als im Verfahren der Amelie kürzlich folgende Aussage vom Rimmer zu lesen war – wenig überraschend, dass diesen Text die Amelie für sich als Zeugenaussage des Rimmers einreichte. Das sicher auch mit seiner Zustimmung!
Angeblich hatte die Amelie zum ersten Mal nach mehr als 10 Jahren Klagedauer den Rimmer auf die Herkunft der beiden Leitungen angesprochen, die zu entfernen einer der altbekannten Klagepunkte gegen die Amelie ist.
Man glaubt es kaum, wie sehr das die Erinnerungsfähigkeit des Rimmers anspornte!
Er gab zu Protokoll, dass er sich ganz sicher daran erinnert, dass er selbst die Leitungen anlässlich seines Hausbaus eingebaut hat. Eine gehört zu seinen Häusern, das andere ist nur ein proaktiv eingebautes Stückchen von ca. 1 m Länge, das also nicht benutzt wird.

Spoiler: Es besteht eine seeeeeehr gute Chance, dass an dem „Stumpen“ tatsächlich eine Leitung vom Haus der Amelie angeschlossen wurde – weiß sie aber natürlich nicht…
…und der Rimmer hat, nachdem er dort schon 10 Jahre wohnte, vom Bau der Amelie gleich nebenan auch nichts mitbekommen. Ja ne, is klar, der Rimmer halt – Neugier ist ihm ja völlig fremd! Wie blöd kann Mann sein…

Wie praktisch für die Amelie, manche Erinnerungen brauchen einfach die richtige Situation, um an den Tag zu kommen – oder wollte er einfach nur abwarten, ob man ihm auf die Schliche kommt? Schließlich weiß er seit mehr als 10 Jahren, dass Amelie auf Entfernung dieser Leitungen verklagt wird. Das wäre dann schlecht für die Entwässerung „seiner“ Häuser und damit zu seinem Nachteil, da sind natürlich alle Tricks und Erinnerungslücken willkommen.

So erklärt sich auch wieso er kurz nach dem Einzug der Neuen schon den Kontakt mit ihnen suchte. Als “U-Boot der Familie” dachte er wohl so am Besten verfolgen zu können wie schnell man ihnen auf die Schliche kommt. Nicht überraschend das ihm dabei nie einfiel das etwas wichtiges von ihm im Grund des Neuen liegen. Er hatte wohl Angst, dass eine möglich gewesene Übereinkunft ihm was hätte kosten könnte, da hat er doch lieber abgewartet ob er Glück hat.
Auf Glück hoffen ist scheinbar ein wichtiger Bestandteil seines Lebens, er weiß seit Jahren vom neuen Nachbarn das er seine Falschaussagen beweisen kann, was aber keine Reaktion zur Folge hatte. Er bekam auch die Chance einer Fehlerkorrektur vor dem Erscheinen dieser Seite, und wieder hat er sich fürs Abducken entschieden.
Dumm das er auf einen getroffen ist der das Gegenteil der Rimmer’schen Persönlichkeit lebt, dessen Sinn für Gerechtigkeit scheint ihm nicht vertraut (gewesen) zu sein und sorgt seitdem für viele Überraschungen. Auch witzig: er hat mitbekommen wer schon alles vor ihm versucht dem neuen Nachbarn was ans Knie zu schrauben und wie überraschend das für die anderen ausging – wieso meint er es gelingt ihm besser?
Aber zurück zum eigentlichen Thema… 🙂

Beste bayrische Hinterfotzigkeit, von der zwei oder drei in der Sippe etwas abbekommen haben! Was aber scheinbar keiner dort mitbekommen hat ist, was sich hinter den Begriffen „christlich“ und „sozial“ verbirgt.
Aber das waren nur kleine Fingerübungen, es kommt noch interessanter und vor allem mit der Chance, mal einem Staatsanwalt vorgestellt zu werden – wenn es tröstet: nicht er allein, es gibt die Chance einer Fahrgemeinschaft. Später mehr!

Der Rimmer wurde ja früh vorgeschickt, um mit „dem Nachbarn“ in Kontakt zu treten und zu schauen, was man da so abgreifen kann. Es gab die üblichen peinlichen, indiskreten Fragen, wie man sie auf dem Land kennt, wie „Was hat es gekostet?“, „Was verdienst du?“ usw., die Neugier war jedenfalls beeindruckend.
Sein Gedächtnis war dafür, wie gezeigt, aber eher „pragmatisch“, heißt: auf den eigenen Vorteil bedacht.
Wenn man den Rimmer etwas fragte, wusste er eigentlich nie etwas – schon komisch, auf eine spezielle Art aber schon auch informativ.

Wenn man damit umzugehen weiß, konnte z. B. „der Nachbar“ ihn auch gut für sich einsetzen, um dafür zu sorgen, dass bestimmte Informationen auf direktem Weg bei der Amelie ankommen.
So hat „der Nachbar“ dem Rimmer mal auf seiner Terrasse erzählt, dass er plant, den Streitwert mindestens zu verdoppeln, was die Kosten für Amelie ganz schön hochgetrieben hätte.
Der Trick hatte bei der Baronesse auch schon mal gut funktioniert, um das Verfahren zu verschlanken.

Auslöser war eine weitere Nebelkerze der Amelie, dass eine winzige und von ihr selbst geschaffene Pfütze dafür sorgte, dass ihr ganzer Keller feuchte Wände hat – wofür das böse Wasser mehr als 20 m gegen das Gefälle hätte aufwärts und um das Haus herum laufen müssen.
Wer errät, wer schuld daran war? Genau: „der Nachbar“!
Amelies Welt halt – da hat jede auch noch so absurde Idee eine Existenzberechtigung!

Man glaubt es kaum, aber beim nächsten Gerichtstermin hatte sie diesen Klagepunkt zurückgezogen, es gäbe neue Erkenntnisse, die sie dem interessierten Publikum aber leider nicht verriet!
Woher kam nur diese überraschende Einsicht? Hatte sie gar etwas aufgeschnappt?

Der Rimmer war aber nicht nur ein bemühtes U-Boot, er scheute sich auch nicht, der Schwester seiner Frau mit Falschaussagen zu helfen.
Die Amelie hat ohne Vorankündigung und natürlich während der Abwesenheit „der Nachbarn“ – ein bisschen feige ist sie ja schon – den vom „Nachbarn“ hergestellten Teil der Zufahrt zu seinem Grundstück umgebaut und um fast 1 m schmaler gemacht.
Sie meinte später, das wäre so besprochen gewesen – wie so oft jedoch nur in ihrer eigenen kleinen Welt.

Amelies Problem der oft auffallend pragmatischen Erinnerungsfähigkeit bzw. ausufernden Kreativität haben auch schon andere Nachbarn kennenlernen dürfen.
„Der Nachbar“ brachte viele Beweise vor, die dazu führen sollen, dass Amelie wieder die alte Breite herstellt.
Für Amelie ein unglaublicher Affront, dass ihr der Typ immer wieder auf die Schliche kam bzw. kommt und ihre Fantasie begann wie bekannt zu sprudeln. Allerdings mit sehr durchschaubarem Ergebnis, daher musste der Mann ihrer Schwester auch bei dem Thema ran.

Der Rimmer unterschrieb also schon vor Jahren eine Aussage, dass an der Privatstraße bis zum Bau seiner Garagen („der Nachbar“ wohnte zu der Zeit schon fast 2 Jahre dort) nur die von der Amelie behauptete schmale Breite vorhanden war und er diese erst beim Bau seiner unteren Garage auf das Maß verbreitert hat, das „der Nachbar“ als richtig – weil zum Zeitpunkt des Kaufs existent – betrachtet.
„Der Nachbar“ war sogar aus Mitleid so nett (im Königreich Amelie will ja freiwillig keiner wohnen), ihm schon vor Jahren zu stecken, dass er seine Falschaussage widerlegen kann.

Aber der Rimmer scheint sich für clever zu halten oder duckt sich einfach aus Gewohnheit ab, wenn es unangenehm wird – es passiert ja leicht, dass, wenn das Rückgrat versagt, der Körper einen tiefen Bückling macht und der Kopf so auf einmal tief im Sand steckt.

Aber Amelie ist weiter und zu Recht nervös und hat nochmal Hilfe vom Rimmer angefordert. Im Jahr 2025 hat er bereits zusätzlich erklärt, dass diese Verbreiterung beim Bau seiner neuen Garagen über eine Länge von 15 m erfolgt sei.
Hm, was könnte der Anlass für diesen Nachtrag sein?

Vielleicht die Tatsache, dass als Teil der Verkaufsunterlagen der Amelie „dem Nachbarn“ ein Dokument übergeben wurde, in dem ab dieser Stelle bis zum Grundstück „des Nachbarn“ ein Verlauf der Straße in der dortigen Breite und ohne Verengung (wie Amelie es sich wünscht) dargestellt wurde?

Wäre aber schon ein komischer Zufall … aber wie die Kenner wissen: in der fabelhaften Welt der Amelie ist alles möglich!

Jedenfalls wieder ein kühnes Manöver, da er doch hätte wissen müssen, dass „der Nachbar“ das miterlebt haben sollte, da er schon länger dort wohnt. Das Versetzen von fast 10 m alter Hecke um einen halben Meter hätte auffallen müssen – wenn es denn passiert wäre. Und logisch das der Rimmer sich die Arbeit und Kosten macht um seinen durch den Garagenbau schon fast halbierten Garten noch weiter zu verkleinern.
Manche Geschichten tun einfach nur weh, auch weil sie immer wieder die Intelligenz der Empfänger beleidigen!

Aber egal, wenn Amelie plärrt, ähh ruft, dann gehorcht Mann – na jedenfalls diese Variante.

Nochmal zurück zum bayrisch-katholischen Grundwissen: wer kennt diesen Satz „Du sollst nicht falsch gegen deinen Nächsten aussagen“? In der Sippe wohl die wenigsten!

Aber da er ja öfter „Rücken“ hat, holt er sich gern Hilfe von stabilen Menschen, wenn er in Not ist. Dann ist es ihm auch egal, dass er zuvor heimtückisch gegen den handelte, den er nun um Hilfe fragte. Kein Rückgrat halt – wenigstens da ist er konsequent!

Er versuchte mal in einem mutigen Moment an der Grenze zur Amelie einen Strauch einzupflanzen, was dem Sohn der Amelie aber offensichtlich nicht gefiel.

Es geht das Gerücht um, dass er im Keller von Amelies Haus aufwachsen musste und auch damit … sagen wir mal nicht die idealen Startbedingungen hatte. Jedenfalls sieht man ihn eigentlich fast nur nachts herumschleichen; bei Tageslicht springt er gern schnell wieder hinter die Hecken, wenn z. B. „der Nachbar“ in die Privatstraße einbiegt.

Viele hatten es ihm gewünscht, dass er die Kurve bekommen hat, als er mal eine Weile in Berlin lebte, aber aus welchen Gründen auch immer kehrte er zu seiner Mutter zurück. Vielleicht muss er ja das Haushaltseinkommen aufstocken, wir wissen es nicht.

Jedenfalls gefiel ihm nicht, was der Rimmer vorhatte, was in der unzivilisierten Welt z.B. durch das Eintreten eines Zaunfeldes ausgedrückt wird.

Das hatte den Rimmer hörbar stark aufgewühlt, als er kurz darauf „den Nachbarn“ anrief und ihn um Hilfe anflehte. Er traute sich nicht mehr allein zum Zaun, wollte ihn aber unbedingt reparieren. Weshalb er nicht etwas wartete und einen aus seiner Familie zu Hilfe holte, ist sicher eine gute Frage, die wir aber nicht beantworten können. Vielleicht haben ja alle ausreichend Erfahrung, wie es ist, wenn Amelies Sohn erregt ist?

Da „der Nachbar“ hilfsbereit ist und auch ein Rückgrat besitzt, hat er dem Rimmer natürlich geholfen, was mit mehreren witzigen Auftritten der Amelie belohnt wurde.

Sie plärrte ungefragt, was „der Nachbar“ doch für ein Lügner ist; der Zusammenhang mit dem von ihrem Sohn eingetretenen Zaun war nicht jedem Zuhörer offensichtlich.
Interessierte Nachfragen, durch welche angeblichen Lügen sie denn zu diesem Eindruck vom „Nachbarn“ gekommen ist, führten zum bekannten Geschwurbel und schnellen Abgang in ihr Haus. Wo sich wohl ihr Sohn verkrochen hatte, jedenfalls war der nicht mehr zu sehen oder zu hören.

Es gab aber scheinbar kurze Besprechungen, was sie als Nächstes versuchen kann; sie beglückte den Rimmer und „den Nachbarn“ noch zweimal. Der bekannte Ablauf wiederholte sich: „Sie sind doch ein Lügner!“ – Frage nach einem Beispiel – Geschwurbel – Abgang Amelie … traurig!

Damit wir nicht immer nur schlecht über den Rimmer berichten: Als die Polizei ihn anrief, ob er die Beleidigungen bezeugen könnte, hat er das bejaht – und natürlich „dem Nachbarn“ bei nächster Gelegenheit stolz davon berichtet. Geht doch!

Trotz allem, wie eingangs schon erklärt: Es ist wirklich sehr interessant, wer hier so alles einen Ehrentitel bekommt. Heißt das, man kennt ihn nicht so gut (in diesem Dorf???) oder ist das ein Zeichen der Unterstützung seines Verhaltens?
An der Frage bleiben wir auch dran!

Fortsetzung folgt

PS: Wer mehr Belege für unsere Darstellungen erwartet, muss sich leider wegen des laufenden und des kommenden Verfahrens (vielleicht auch mehr) noch etwas gedulden. Diese sind aber zahlreich vorhanden und unterstützen den bisherigen Text, das Vorgebrachte ist also wasserdicht!